Frist sauber anlegen
Die Fachkraft erfasst Fristart, Datum, Vorgang und verantwortliche Person. Eine Vorfrist macht den Zeitpunkt für die Vorbereitung im Kalender sichtbar.
Wenn jemand ausfällt
Fristwacht gibt Einzelanwältinnen und kleinen Kanzleien einen gemeinsamen Fristenkalender für Übergaben, Vorfristen und erledigte Schriftsätze. Jede Fristsetzung und jeder Kontrollschritt wird nachvollziehbar protokolliert.
Die kritische Übergabe
In kleinen Kanzleien liegt die Fristenführung oft bei einer Person, ergänzt durch Papier, Excel oder einzelne Erinnerungen. Fällt diese Person aus oder wird ein Vorgang übergeben, fehlen schnell der Zusammenhang zwischen Frist, Vorfrist und Ausgang.
Ein gemeinsamer Ablauf
Fristwacht ordnet jeder Frist einen Vorgang, eine Vorfrist und Zuständigkeiten zu. Die Kanzlei hält fest, wer geprüft hat, was erledigt wurde und wann der Ausgang bestätigt ist.
Die Fachkraft erfasst Fristart, Datum, Vorgang und verantwortliche Person. Eine Vorfrist macht den Zeitpunkt für die Vorbereitung im Kalender sichtbar.
Die zuständige Person sieht die anstehende Aufgabe und den Zusammenhang zur Hauptfrist. Bei Vertretung übernimmt eine berechtigte Kollegin den Vorgang mit demselben Informationsstand.
Nach dem Versand wird der Erledigungsvermerk gesetzt und der Kontrollschritt protokolliert. Die Frist verschwindet nicht durch bloßes Abhaken vor dem tatsächlichen Ausgang.
Für den Kanzleialltag
Fristwacht konzentriert sich auf die Schritte, die bei Fristenkontrolle, Vertretung und späterer Nachvollziehbarkeit zählen.
Alle offenen Fristen werden nach Datum, Zuständigkeit und Vorgang geführt. Der Kalender ist für berechtigte Mitarbeitende gemeinsam einsehbar.
Zu einer Hauptfrist wird eine Vorfrist für Vorbereitung und Prüfung hinterlegt. Beide Termine bleiben im selben Vorgang verbunden.
Der Abschluss wird erst mit einem dokumentierten Erledigungsvermerk festgehalten. So bleibt zwischen Bearbeitung und Ausgang unterscheidbar.
Kontrollschritte können einer zweiten berechtigten Person zugewiesen werden. Die Prüfung wird im Verlauf des Vorgangs festgehalten.
Fristen, Hinweise und Vermerke liegen bei einem gemeinsamen Vorgang. Das erleichtert die Übergabe ohne Suche in mehreren Listen.
Bei Urlaub, Krankheit oder Wechsel sieht die Vertretung offene Aufgaben und Fristen. Zuständigkeiten lassen sich innerhalb der Kanzlei neu zuordnen.
Anlage, Anpassung und Abschluss einer Frist werden mit dem jeweiligen Schritt dokumentiert. Der Verlauf bleibt für Berechtigte einsehbar.
Anstehende Vorfristen und Kontrollaufgaben erscheinen im Arbeitsvorrat. Die Übersicht unterstützt die tägliche Fristenprüfung.
Für Kanzlei und Vertretung
Fristwacht macht die Fristenführung zu einem überprüfbaren Kanzleiprozess. Das hilft besonders dann, wenn der normale Ablauf unterbrochen wird.
Die Vertretung erkennt Frist, Vorfrist, Vorgang und letzten Bearbeitungsstand an einer Stelle. Sie muss nicht aus Kalendernotizen und Rückfragen rekonstruieren, was offen ist.
Die Kanzlei trennt Anlage, Vorbereitung, Ausgang und Erledigung voneinander. Dadurch wird deutlich, welcher Schritt noch aussteht.
Der protokollierte Verlauf unterstützt die interne Prüfung der Fristenorganisation. Er ersetzt keine rechtliche Bewertung des Einzelfalls, schafft aber eine geordnete Grundlage.
Fristwacht richtet sich an Kanzleien ohne große Kanzleisoftware. Mitarbeiterzugänge sind im Preis je Berufsträger enthalten.
Rechtlicher Rahmen
Fristwacht orientiert seinen Ablauf an gesetzlichen Zustellungen und an den Anforderungen, die bei einer versäumten Prozessfrist bedeutsam werden. Die folgenden Angaben sind Rechtsgrundlagen, keine Rechtsberatung.

Julien Jimenez ist Herausgeber und Autor der Fachbeiträge von Fristwacht.
Fristwacht befindet sich in der Pilotphase. Gesucht werden Erstanwender, die den Ablauf in einer kleinen Kanzlei erproben und Rückmeldung geben möchten.
Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte müssen vorbereitende Schriftsätze und deren Anlagen sowie schriftlich einzureichende Anträge und Erklärungen als elektronisches Dokument übermitteln. Die Vorschrift gilt, soweit nicht eine vorübergehende technische Unmöglichkeit glaubhaft gemacht wird.
Grundlage: § 130d Satz 1 und 2 ZPOWiedereinsetzung in den vorigen Stand wird gewährt, wenn eine Partei ohne Verschulden verhindert war, eine gesetzliche Frist einzuhalten. Der Antrag muss die Tatsachen zur Begründung enthalten und die Mittel zu ihrer Glaubhaftmachung bezeichnen.
Grundlage: § 233 ZPO und § 236 Abs. 2 Satz 1 ZPODie Berufungsbegründung ist innerhalb von zwei Monaten nach Zustellung des vollständigen Urteils einzureichen. Die Frist beginnt spätestens mit Ablauf von fünf Monaten nach Verkündung des Urteils.
Grundlage: § 520 Abs. 2 Satz 1 ZPOKlare Kalkulation
Mitarbeiterzugänge sind kostenlos enthalten, damit die Fristenführung nicht an einzelnen Zugängen scheitert. Die Abrechnung richtet sich nach der Zahl der Berufsträger in der Kanzlei.
Für eine Einzelanwältin oder einen Einzelanwalt mit Mitarbeiterzugängen.
19 Europro Monat
Für kleine Kanzleien mit bis zu drei Berufsträgern.
57 Europro Monat
Für Kanzleien mit bis zu fünf Berufsträgern und mehreren Fristenverantwortlichen.
95 Europro Monat
Alle Preise verstehen sich pro Monat zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Monatlich kündbar.
Fragen aus der Praxis
Die Antworten beziehen sich auf Fristwacht in der Pilotphase und auf die tägliche Fristenorganisation.
Ihre Frage ist nicht dabei?
Schildern Sie kurz, wie Sie Fristen heute führen und wo Übergaben schwierig werden. Wir beantworten Anfragen zur Pilotphase persönlich.
Frage stellenFristwacht ist für Kanzleien gedacht, die keine große Kanzleisoftware einsetzen oder die Fristenführung klarer organisieren möchten. Der Schwerpunkt liegt auf Fristenkalender, Vorfrist, Erledigung, Kontrolle und Vertretung.
Ja. Mitarbeiterzugänge sind kostenlos enthalten. Berechtigte Personen können Fristen bearbeiten, Kontrollaufgaben übernehmen und bei Ausfällen vertreten.
Die Vorfrist ist mit der Hauptfrist und dem jeweiligen Vorgang verbunden. Sie macht die vorbereitende Bearbeitung sichtbar, ohne die Hauptfrist aus dem Blick zu verlieren.
Die Kanzlei setzt den Erledigungsvermerk nach ihrem dokumentierten Ausgangsschritt. Fristwacht trennt diesen Vermerk von einer bloßen Vorbereitung oder dem Erstellen eines Entwurfs.
Nein. Fristwacht unterstützt die organisatorische Fristenführung und dokumentiert Arbeitsschritte. Fristberechnung, rechtliche Bewertung und Verantwortung bleiben bei der Kanzlei.
Vertretungen können offene Fristen und den Bearbeitungsstand im gemeinsamen Kalender sehen. Damit beginnt die Übergabe nicht mit der Suche nach Papiernotizen oder einzelnen Excel-Dateien.
Sie können eine Vorführung oder einen frühen Zugang anfragen. Gemeinsam wird geklärt, ob Fristwacht zu Größe, Rollenverteilung und bestehendem Fristenablauf Ihrer Kanzlei passt.
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Berufungsfrist durchspielenPilotphase
Fragen Sie eine Vorführung an oder melden Sie Ihre Kanzlei für einen frühen Zugang an. Wir sprechen über Zuständigkeiten, Vertretungen und den Weg vom bisherigen Kalender zu Fristwacht.
Teilen Sie uns mit, ob Sie eine Vorführung, frühen Zugang oder ein Angebot wünschen. Eine kurze Beschreibung Ihres aktuellen Fristenkalenders hilft bei der Vorbereitung.